Bad Buchau – Federsee – Wackelwald

Bad Buchau - Federsee - Wackelwald

Wir besuchen Bad Buchau, den Federsee und den Wackelwald

Bei unserer Ankunft in Bad Buchau lesen wir vom Federsee und vom Wackelwald. Dies klingt für uns spannend und wir wollen die beiden Sachen unbedingt ansehen. Als erstes nehmen wir uns den Federsee vor. Es gibt einen Steg, den man rausgehen kann. Dabei sieht man weit und breit (noch) nichts von einem See. Trotzdem ist es interessant, weil man da schon durch das Moor geht. 

Die Begehung des Federseesteges

Am Anfang des Steges gehen wir noch durch offenes Gelände. Die Feuchtwiesen wachsen hier. Trotzdem ist das Verlassen des Holzweges streng verboten und auch unmöglich. Jetzt schon ist Moor unter uns, das hier lebensgefährlich sein kann. Immer weiter führt der Steg von einer Kurve zur nächsten. Das Schilf wird höher und höher und schon bald ist ringsum Gezwitscher und Geschnatter zu hören. Viele Vögel kommen hierher um zu nisten. Durch das dichte Schilf vor den Menschen geschützt können sie in Ruhe brüten.

Und dann kommt der Federsee

Nach knapp 1,5 km gelangen wir schliesslich auf die Plattform am Ende des Steges. Und der Marsch hat sich gelohnt. Unberührte Natur auch hier, einen Zugang zum See gibt es nicht. Dies ist zwar äusserst schade für die Hunde, Kira wäre gerne baden gegangen. Aber ich glaube, genau deswegen ist es nicht möglich, ans Wasser zu gelangen. Sowohl Mensch als auch Tier würde sich hier dann tölpelhaft benehmen und die ganze schöne Ruhe bis hierher wäre umsonst. 

Der lange Weg zurück

Da der Federseesteg der einzige Zugang zum See ist, müssen wir natürlich den gleichen Weg zurück. Aber es ist wie immer, der Rückweg scheint uns kürzer zu sein und ausserdem eröffnet er wieder neue Perspektiven. Für Markus sowieso, er sieht andere Details, die zu fotografieren sich lohnen. Der Marsch auf dem Holzsteg, der übrigens bereits 1911 erstmals gebaut wurde, hat sich als herrliche Naturerfahrung erwiesen. Einzig die Hunde mitzunehmen war ein unüberlegter Fehler von uns. Davon hatte jetzt keiner was, weder die Hunde, noch wir, die anderen Leute auch nicht und der Schwan, der uns anfauchen musste, am allerwenigsten.

Der witzig - lustige Wackelwald

Tag zwei unseres Besuches in Bad Buchau führt uns in den Wackelwald. Der Name allein genügt für uns, das müssen wir gesehen haben, was immer es auch sein mag. Auch hier kommen wir durch Moorlandschaft, allerdings etwas trockener als gestern. Der Rundweg durch den Wald beginnt mit Holzschnipseln auf dem Boden. Erst denken wir, es ist zur Wegfindung gestreut, doch bald merken wir, dass es mehr um die Nässe geht.

Die Erde bebt - der Boden wackelt

…und dann erst merken wir es. Der Boden ist ganz weich. Allerdings muss der Eine schon stehenbleiben und schauen, derweil der Andere über den Waldboden trampelt. Dann sieht man deutlich, wie sich grosse Stücke des Bodens bewegen. Teilweise im Umkreis bis 3 m wackelt alles. Sogar Sträucher und Bäume kann man mit Hochspringen zum Wackeln bringen. Extrem lustig finden wir das. Wir fühlen uns wie kleine Kinder und trampeln und springen wie die Verrückten hin und her.

Die Narrenzunft gibt es auch noch hier

Moorochs heisst sie, hat einen eigenen Brunnen mit diversen Sujets. Vater Federsee ist der Obernarr und behütet seine Schützlinge. Wir finden es lustig, dass diese Narrenzunft gleich neben der Schule ihr Domizil hat.

Unser Fazit zu Bad Buchau, dem Federsee und dem Wackelwald

Wir haben hier zwei schöne Tage verbracht. Der Parkplatz am Dorfrand darf zum Übernachten genutzt werden, was nicht selbstverständlich ist. Zumal es drei offizielle Stellplätze im Ort gibt. Von Bad Buchau selber haben wir zwar nicht viel gesehen. Der Federseesteg mit den Moorbirken, dem Schilf und den vielen Vögeln, ob zu Wasser oder in der Luft, war faszinierend. Am Abend die Störche auf der nahen Wiese, die ihr Abendessen gesucht haben. Und der „Erdbeben“ – Wald mit seinem moorigen, weichen Boden war der absolute Renner. Einen schönen Aufenthalt hatten wir hier. 

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