Einmal durch Belgien

Belgien

Von Nieuwpoort nach Gistel

In Nieuwpoort ist unser erster Stellplatz in Belgien. Auf dem Weg hierher staunen wir über die Orte, entweder ist jedes Haus anders, kreuz und quer durcheinander, oder es ist ein Ort aus alles gleichen Häusern.
Überland geht es dann weiter nach Gistel.

Am Schauplatz der Schlacht von Waterloo

In Brugge besuchen wir die Altstadt, die wir durch den Minnewaterpark erreichen. In den Gassen stehen kleine schmucke Backsteinhäuser, an den Plätzen sind sie riesig imposant. Die belgischen Pommes sind einsame Spitze, fritiert in Rinderfett, serviert mit Mayo, Ketchup und fein gehackten frischen Zwiebeln. Und ich muss eine echte belgische Waffel probieren, lecker.
Weiter durch das ebene Flandern folgen GentBrüssel mit katastrophalen Strassen, Halle. Dazwischen langgezogene Dörfer, ein buntes Durcheinander von winzig bis riesig, von rustikal bis futuristisch. Nur eines ist ihnen gemeinsam: Backstein, in rot, braun, grau, weiss…
Vergeblich suchen wir einen oskitauglichen Parkplatz (wie so oft) in Waterloo, dafür sehen wir das Haus wo Napoleon die letzte Nacht vor der Schlacht verbracht hat. Auch das „champ de bataille“ nehmen wir mit, bevor wir in Walhai den geografischen Mittelpunkt Belgiens besuchen.

Dinant und Adolphe Sax, der Erfinder des Saxophons

Inzwischen haben wir Flandern verlassen und sind in Wallonien, dem Süden Belgiens. Hier ist es hügeliger, felsiger. Namur mit der riesigen Citadelle, Profondeville an der Meuse, der Anfang der ArdennenDinant, der Geburtsort von Adolphe Sax, Erfinder des Saxophons. Furfooz, wunderschön an einem Naturpark gelegen, Wald, Farn, Höhlen.

Von Han-sur-Lesse zum Dreiländereck

Han-sur-Lesse folgt, hier gibt es Grotten, leider sind sie zu dieser Jahreszeit noch geschlossen. Das Städtchen ist herzig.
Auf der Weiterfahrt nehmen wir den Abzweiger nach Durbuy, der kleinsten Stadt der Welt. Und wirklich, in einem Felsenkessel ducken sich kleine Bruchsteinhäuser an engen Gassen, etwas erhöht eine mächtige Kirche. Die Kalksteinschichten einer Felswand haben sich so exakt regelmässig verschoben, dass sie aussieht wie ein Dom. Durch die Ardennen mit den herrlichen Wäldern, Schluchten und Hochebenen gelangen wir nach Ayvaille. Schliesslich führt uns die Reise an das Dreiländereck Belgien, Holland, Deutschland. Nur 50 m weiter liegt der höchste Punkt Hollands mit 376 m/üM.

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