Köniz bei Bern

Das Dorf für jeden Geschmack Ich gestehe: ich bin nicht unvoreingenommen, denn ich bin im Liebefeld aufgewachsen. Ganz gleich ob ich mich an meine Kindheit erinnere, oder ob ich wie vor wenigen Tagen zu Besuch bin: Köniz hat für mich sowohl städtische Lebhaftigkeit, als auch ländliche Ruhe.Es bietet tatsächlich für jeden Geschmack etwas, ob man sich nun kulinarisch verwöhnen lassen will, Kulturell etwas geniessen möchte, oder zu Fuss oder mit dem Rad die schöne Landschaft erkunden will - Alles ist möglich Das Dorf für Fotografen Wenn man wie ich, selten oder nie ohne Kamera ausser Haus geht, dann ist das in Köniz eigentlich ein MUSS.Egal ob man sich nun für die wunderschöne Landschaft intressiert, ob man die alterwürdigen Gebäude mag, oder das Leben auf der Strasse einfangen will - für jeden Fotografen ist gesorgt. Und was macht Köniz für mich so wichtig? Wie eingangs schon erwähnt bin ich hier aufgewachsen, mein Vater (93) lebt heute noch in Köniz und das schafft natürlich Bezug. Auf der anderen Seite sind es viele Abenteuer in der Kindheit die sich hier zugetragen haben.Dann gibt es noch die fotografische Seite, denn hier war es auch als ich als Kind…

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Ladenburg … Deutschland immer eine Reise wert
Kirche

Ladenburg … Deutschland immer eine Reise wert

Sachte bewegen wir uns Richtung Norden. Zurzeit geniessen wir, dass wir noch kleine Ortschaften wie Ladenburg anschauen können. Der Hockenheim-Ring wäre toll gewesen .... aber leider ausgestorben. Aber wir finden immer wieder kleine Ecken, die uns gefallen und die wir gern entdecken.

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Mit dem Circus in Arbon am Bodensee
Arbon

Mit dem Circus in Arbon am Bodensee

Einwenig Pause um den 1. August Wenn während- und neben der Show im Circus Royal Action angesagt ist, sucht man gern auch die Ruhe und Distanz von diesem turbulenten geschehen. Man freut sich an Bildern die Ruhe und Zufriedenheit vermitteln. Gerade an Orten wo der Circus länger steht gibt es das eher und bestimmt hilft es auch, wenn man an einem schönen Ort wie Arbon direkt am See sein kann. Unsre Sehnsucht liegt in Oskomanien, das ist unsere Welt, unser Glück und der Ort unserer Entspannung.      

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Das erste Jahr geht zur Neige

In Manfredonia fanden wir einen tollen Camping zum Überwintern, Lido salpi. Direkt am Meer gelegen ca. 100 m bis zum Strand. Eine schier unendliche Weite die zum spazieren und verweilen einlädt. Ruhig, keine Touristen, genau das Richtige um die Seele baumeln zu lassen. Frankreich wo man im Nordwesten wunderbar die Gezeiten studieren und bewundern kann, die Cote Sauvage, wo sich der Atlantik von seiner stürmischen Seite zeigt. Das Nordkap, wo im Juni der Tag nie endet und auch Deutschland das geschichtsträchtig ist und mit wunderbaren Landschaftsbildern aufwartet. Alle diese Bilder kann uns niemand mehr nehmen. Die Frage stand im Raum, wie es mit unserem Leben auf vier Rädern weitergeht. Schnell waren wir uns einig, wir möchten nie mehr anders leben. Also mussten wir eine Arbeit finden, um unser Konto aufzubessern. Der Zufall kam uns zu Hilfe, ein Schweizer Zirkus brauchte dringend jemanden für das Büro. Die Entscheidung war schnell gefällt und wir nahmen den Weg in die Schweiz unter die räder.

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St. Malo

Die zweite lange Reise beginnt. Durch das Elsass und die Vogesen erreichen wir Paris. Dieses durchfahren wir jedoch nur südlich, was eine geschlagene Stunde dauert. Dann weiter quer immer westwärts, bis wir den Atlantik in der Bretagne erreichen. Hier in St. Malo soll der Unterschied zwischen Ebbe und Flut 12-14 m ausmachen. Das wollen wir sehen. Es gibt eine Bucht, deren Durchlass zum Atlantik ca. 300-400 m breit ist. Diese beobachten wir. Und wirklich, bei Ebbe liegen die Schiffe trocken, die ganze Bucht ist trocken. Man kann bis zum Durchlass gehen, zwischen den liegenden Booten und Katamaranen hindurch. Den ganzen Tag sitzen wir auf einem Felsen und bestaunen dieses Wunder der Natur. Bei Höchststand der Flut ist unser Felsen beinahe gänzlich im Wasser. Markus möchte die Boote losbinden, damit sie bei der nächsten Flut in die Freiheit entschaukeln können...Auch "Intra muros", die historische, ummauerte Altstadt von St. Malo ist definitiv sehenswert. Im 2. Weltkrieg völlig zerbombt, wurde sie nach geschichtlichen Plänen original wieder aufgebaut.St. Malo, ein absolutes Muss für Tideliebhaber...wir kommen wieder...

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Besuch in der Schweiz

Vorbei am Chiemsee, Bad Tölz und über Garmisch-Partenkirchen reisen wir ins Bündnerland. Ein paar Tage wandern im Nationalpark würden wir gerne. Doch diese Rechnung geht nicht auf. Noch nicht einmal parkieren darf man mit dem Wohnmobil. Also machen wir kurzerhand eine Passtour. Über den Julier geht's bis Brigels, dann Ofenpass (mit Stellplatzübernachtung), Gotthard (ebenfalls Stellplatz vorhanden, den wir nach der Wanderung nutzen), Nufenen, Susten.Danach geht es an die Grande Dixence. Die grösste Gewichtsstaumauer der Welt, wir übernachten an ihrem Fusse und kriegen erst noch Besuch von einem Murmeltier.Auch auf dem Col des Mosses übernachten wir. Abstecher nach Gstaad und durchs Simmental Richtung Bern.Jetzt ist es an der Zeit, uns bei unseren Lieben blicken zu lassen. Wir touren vom Einen zum Anderen und verabschieden uns Richtung "Winterlager". Vorgesehen ist Portugal...

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Matschtreppe

Die Reise geht weiter, via Rothenburg ob der Tauber, Nördlingen (das in einem 25 km grossen "Meteorit-Krater" steht, der da vor 15 Millionen Jahren eingeschlagen hat) wollen wir eigentlich nach Ulm. Ein am Strassenrand stehender Betonklotz haut uns die Einstiegsstufe weg. So fahren wir nach Günzburg zum Caravan-Checker, eine Bürstner Vertretung. Sehr nett, ultraschnell und kompetent ersetzt er uns die Stufe. Auch die in Mitleidenschaft gezogenen Heizungsrohre werden erneuert.Ulm, Augsburg und seine Puppenkiste, München zum zweiten, diesmal ohne Schnee dafür mit einer kühlen Mass.Auf diesem Abschnitt unserer Reise verdient Markus so manches Essen und guten Zustupf in die Kasse mit seinem Alphorn.

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Ostdeutschland

Der Osten ist für uns sehr diskrepant. Am Scharmützelsee in Bad Saarow stehen Herrenhäuser aus der DDR-Zeit, gewaltige Villen. Gartenstadt Marga in Brieske, eine Rundsiedlung für Bergwerkarbeiter. Riesenvillen für die leitenden Angestellten bis hin zum Gartenhaus für die Tagebauer. Kein Haus gleicht dem anderen.Dresden, schwer zerbombt im 2. Weltkrieg. Semperoper, Zwinger, Residenzschloss, Frauenkirche, alles nach und nach wieder aufgebaut.Leipzig, abgesehen von einer Bombenspur mitten durch ziemlich unversehrt. Magdeburg, Weimar, Kelbra.Alles schöne, geschichtsträchtige Städte. Entlang der ehemaligen Ost-Westgrenze immer wieder Hinweistafeln an der Strasse: Hier war Deutschland von Europa getrennt bis....Auch das ehemalige KZ Buchenwald besuchen wir, unvorstellbar, bedrückend, nach 3 Stunden müssen wir raus und sind unendlich dankbar, dass wir das einfach so können...

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Von Rügen bis Berlin

Nach einer Tour durch Rostock fahren wir nach Rügen. Die Inselrundfahrt ist schön, Kap Arkona etwas enttäuschend nach dem Nordkap. Aber die vielen schmalen Alleenstrassen haben es uns angetan.Via Usedom, Gützlow, Neubrandenburg, Angermünde kommen wir nach Berlin. Hier gibt es soviel zu sehen. Wir quartieren uns auf dem Stellplatz von Köpenick ein. Die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten und die Grossstadt an und für sich schaffen uns ganz schön. Aber es ist spannend, zum Teil kaum vorstellbar und doch irgendwie faszinierend.

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Schweden

Dass man die Grenze nach Schweden passiert sieht man sofort am gleich dahinter stehenden Ikea. Natürlich zieht es uns auch hier an den Polarkreis. Diesmal eher unspektakulär, einfach und doch sehr lehrreich. So erfahren wir zum Beispiel, dass der Polarkreis "wandert". Durch die Neigung der Erdachse bewegt er sich Nord-Südwärts auf 180 km Breite, dies dauert jeweils 20'000 Jahre. Im Jahr 2000 wird er wieder einmal mittig sein.Stockholm ist als nächstes dran. Die Königsfamilie sehen wir zwar nicht, aber die königliche Navy-Kadetten-Band gibt uns ein Ständchen.Und Astrid-Lindgren-World in Vimmerby darf auch nicht fehlen. Einen wunderbaren Tag haben wir dort erlebt, mit den Figuren unserer Kindheit. Schliesslich kommen wir nach Trelleborg, wo wir die Fähre nach Rostock nehmen.

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