Leben Im Wohnmobil - Das Wolltest Du Schon Immer Wissen

Tag 1 Wir ziehen in ein Wohnmobil

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Leben im Wohnmobil

Was für die einen unvorstellbar scheint, ist für andere der Traum schlechthin. Für uns hat sich der Gedanke ziemlich spontan ergeben. Eine kleine SMS-Geschichte, um einen gelben Hippi-VW-Bus, hat uns dazu gebracht, über dieses Lebenskonzept nachzudenken.

In den zahlreichen Gesprächen, die meine Frau und ich führten, kristallisierte sich bald eines heraus: ein VW-Bus würde uns zu klein sein. Um wirklich ständig und bis ans Lebensende so zu leben, müsste schon etwas Komfort dabei sein.

Besuch einer Camper Ausstellung in Bern

In Bern fand 2012 der Swiss Caravan Salon statt, eine Messe die sich rund ums Thema Camping drehte. Da hatten wir die Gelegenheit, etliche Fahrzeuge Live zu begutachten. Wieviel Wohnraum brauchen wir? Wie gross sollte der Schlafraum sein, getrennte Betten, oder zusammen? Was erwarten wir von Toilette, Dusche und Co.? Alles Dinge die für unser künftiges Leben wichtig schienen, konnten wir hier vor Ort klären.

Eine Empfehlung für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, in einem Wohnmobil leben zu wollen. Schaut Euch soviele Fahrzeuge wie möglich Live an und findet heraus was Euch wichtig ist.

Leben im Wohnmobil heisst, 24 mal 7 Stunden mal 365 Tage auskommen, mit dem Platz den man hat. Es ist nicht immer Sommer am Strand, da gibts auch noch den Winter, Regengüsse, Sturm und, und, und …

Unser Bürstner Nexxo Moonlight - unser neues Zuhause

Gestern hat unser Abenteuer so richtig begonnen: Wir haben Wohnung und Job aufgegeben und ziehen definitiv in ein Wohnmobil, einem Bürstner Nexxo Moonlight. Ca 15m2 müssen uns in Zukunft zum leben reichen – aber wir haben dafür den grössten Garten der Welt vor der Haustür.

Am Dienstag haben wir ihn bereits „befreit“. Leider hat es mit dem europa tauglichen Gas nicht funktioniert und so müssen wir am 7. März noch mal nach aesch zur Chapuy Caravaning AG. Oski wird dann auf autogas (LPG) umgestellt.

Das fahren ist mit unserem „Oski“ noch ziemlich ungewohnt: da ist einmal die Länge des Fahrzeugs, die man immer im Auge haben muss. Auch die Höhe ist gewöhnungsbedürftig. Aber jeder Kilometer bringt Erfahrung.

Abschied

Der Abschied war durchzogen. Am Montag bei Max das letzte Mal Kaffeetrinken, am Dienstag hat Sarah bei der Einrichtung von Oski geholfen, am Mittwoch Matthias zum vorläufigen letzten z’Nacht.

Nach unserer ersten Nacht im neuen Heim, fahren wir vom Grauholz bei Bern in’s Tessin.

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